Die Petra ist bei uns auf dem Bioland-Hof eine echte Lieblingssorte. Sie ist eine früh bis mittelfrühe Kartoffel, die uns jedes Jahr aufs Neue mit einem zuverlässigen Ertrag belohnt.
Optisch macht sie richtig was her: große, ovale bis langovale Knollen mit einer wunderbar glatten, ockerfarbenen Schale. Und das Beste fürs Kochen – sie hat extrem flache Augen. Das bedeutet beim Schälen absolut null Stress, weil man fast keinen Abfall hat und die gute Knolle komplett erhalten bleibt.
Auch in der Küche ist die Petra ein echter Genuss. Als Bio-Landwirt achte ich natürlich darauf, was auf den Teller kommt, und sie bringt von Natur aus einen niedrigen Stärkegehalt von etwa 12 bis 13 Prozent mit. Sie ist vorwiegend festkochend bis festkochend und hat eine herrlich feine Textur. Das Tolle an ihrem tiefgelben Fleisch: Es behält auch nach dem Kochen seine strahlende, appetitliche Farbe und verfärbt sich nicht unschön. Egal ob man klassische Salzkartoffeln macht, ein feines Gratin, eine spanische Tortilla, Bratkartoffeln, einen Auflauf oder Ofenkartoffeln – die Petra schmeckt immer ausgezeichnet, harmonisch und aromatisch.
Und weil uns Nachhaltigkeit wichtig ist, punktet sie auch nach der Ernte: Unter optimalen Bedingungen lässt sie sich super als Langzeitvorrat lagern, ohne an Festigkeit oder Geschmack zu verlieren. Auf dem Feld zeigt sie sich dank starker Resistenzen gegen den Y-Virus, Schorf, Eisenfleckigkeit und Nematoden obendrein von ihrer robusten, gesunden Seite.