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Aus unserem Anbau

Die feine Art zu genießen: Mein Blick auf die Sorte Petra

Erntezeit August/September, Lagerware bis ins Frühjahr

Die Petra ist bei uns auf dem Bioland-Hof eine echte Lieblingssorte. Sie ist eine früh bis mittelfrühe Kartoffel, die uns jedes Jahr aufs Neue mit einem zuverlässigen Ertrag belohnt.

Optisch macht sie richtig was her: große, ovale bis langovale Knollen mit einer wunderbar glatten, ockerfarbenen Schale. Und das Beste fürs Kochen – sie hat extrem flache Augen. Das bedeutet beim Schälen absolut null Stress, weil man fast keinen Abfall hat und die gute Knolle komplett erhalten bleibt.

Auch in der Küche ist die Petra ein echter Genuss. Als Bio-Landwirt achte ich natürlich darauf, was auf den Teller kommt, und sie bringt von Natur aus einen niedrigen Stärkegehalt von etwa 12 bis 13 Prozent mit. Sie ist vorwiegend festkochend bis festkochend und hat eine herrlich feine Textur. Das Tolle an ihrem tiefgelben Fleisch: Es behält auch nach dem Kochen seine strahlende, appetitliche Farbe und verfärbt sich nicht unschön. Egal ob man klassische Salzkartoffeln macht, ein feines Gratin, eine spanische Tortilla, Bratkartoffeln, einen Auflauf oder Ofenkartoffeln – die Petra schmeckt immer ausgezeichnet, harmonisch und aromatisch.

Und weil uns Nachhaltigkeit wichtig ist, punktet sie auch nach der Ernte: Unter optimalen Bedingungen lässt sie sich super als Langzeitvorrat lagern, ohne an Festigkeit oder Geschmack zu verlieren. Auf dem Feld zeigt sie sich dank starker Resistenzen gegen den Y-Virus, Schorf, Eisenfleckigkeit und Nematoden obendrein von ihrer robusten, gesunden Seite.

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Bild des Erzeugnisses: Die feine Art zu genießen: Mein Blick auf die Sorte Petra
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Bayerisches Bio-Siegel
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Häufig gestellte Fragen

Die Petra ist eine vorwiegend festkochende bis festkochende Speisekartoffel mit einer feinen Textur und einem niedrigen Stärkegehalt, weshalb sie ein echter Allrounder in der Küche ist: Sie eignet sich hervorragend als klassische Salzkartoffel, aber ebenso für feine Gratins, Tortillas, knusprige Bratkartoffeln, Aufläufe oder aromatische Ofenkartoffeln.

Ein großer praktischer Vorteil der Sorte sind ihre sehr flach ausgeprägten Augen. Da die Vertiefungen an der Schale kaum ins Gewicht fallen, geht das Schälen der ovalen bis langovalen Knollen fast wie von selbst und es entsteht so gut wie kein unnötiger Küchenabfall.

Nein, das ist eine der herausragenden Eigenschaften dieser Sorte! Das tiefgelbe Fleisch der Petra behält seine appetitliche, kräftig gelbe Farbe auch nach dem Garen und neigt kaum zu lästigen grauen oder dunklen Verfärbungen auf dem Teller.

Petra verfügt über eine sehr gute Langzeitlagerfähigkeit. Unter optimalen, kühlen und dunklen Bedingungen (bei ca. 4 bis 6 °C) behält die früh bis mittelfrühe Sorte im Lager lange ihre feste Struktur, ihre Frische und ihren vollen Geschmack.

Im Anbau zeigt sich die Petra von ihrer robusten Seite. Die Pflanzen entwickeln sich rasch, was zu einem hohen Ertrag führt. Zudem verfügt sie über gute Abwehrkräfte gegen gängige Kartoffelkrankheiten wie den Y-Virus, Schorf und Eisenfleckigkeit sowie eine spezifische Resistenz gegen Kartoffelnematoden (Ro 1).

Warum mir die Petra so ans Herz gewachsen ist

Persönlich

Warum mir die Petra so ans Herz gewachsen ist

Wenn es eine Sorte gibt, die mich jedes Jahr aufs Neue begeistert, dann ist es die Petra. Sie drängt sich vielleicht nicht so laut in den Vordergrund wie unsere rote Laura – aber als Bio-Landwirt schätzt man ja gerade die leisen, echten Qualitäten. Und die Petra hat davon jede Menge.

Wenn wir im Frühjahr die Saatkartoffeln auf unserem Bioland-Hof in die Erde stecken, merkst du der Petra ihren Ehrgeiz an. Die will einfach wachsen! Sie holt sich ihre Kraft aus dem gesunden Boden und liefert am Ende einen starken Ertrag. Wenn wir dann diese großen, wunderbar glatten Knollen mit ihrer ockerfarbenen Schale aus der Erde holen – das ist einfach ein tolles Gefühl.

Was mich im Alltag total fasziniert, ist übrigens etwas ganz Banales: ihre flachen Augen. Jeder, der schon mal größere Mengen Kartoffeln schälen musste, weiß, was für ein Segen das ist. Da bleibt einfach die gute Kartoffel dran und du schnibbelst nicht die halbe Knolle weg.

Weil wir im Bioland-Anbau komplett auf Chemie verzichten, müssen die Pflanzen von Natur aus stark sein – und die Petra bringt das einfach mit. Wenn ich nach einem langen Tag draußen auf dem Acker in die Küche gehe und mir eine einfache Salzkartoffel mache, weiß ich genau: Die Petra ist einfach ehrlich, verdaulich und purer Genuss.“

— Christian Bauer, Bio-Landwirt vom Gutzberger Hof

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Der Gutzberger Hof in Stein
Christian Bauer auf dem Gutzberger Hof

Christian Bauer